Willkommen

Wir sind eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich im Zuge der Enthüllungen von Edward Snowden im Sommer 2013 zusammengetan haben. Mit unseren Aktionen möchten wir die breite Masse der Bevölkerung für die Gefahren ausufernder Überwachung sensibilisieren und uns für den Erhalt der Freiheitsrechte einsetzen. Mehr über uns.

 

Im Rahmen des bundesweiten #StopWatchingUs Aktionstages und des #IDP14 laden wir Euch am Samstag, den 26. Juli zu einem Erkundungsspaziergang zum Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln Chorweiler ein.

Vom Pariser Platz ausgehend werden wir uns gemeinsam auf den Weg zum Hauptsitz des deutschen Inlandsgeheimdienstes machen. Bei schönem Wetter freuen wir uns darauf, den Tag gemeinsam mit Euch am Fühlinger See ausklingen zu lassen.

 

Treffpunkt

Wo: Pariser Platz, Köln Chorweiler

Wann: 26. Juli, 14 Uhr

 

Vorbereitung

Wir können immer Unterstützung gebrauchen. Wenn du bei den Vorbereitungen mithelfen willst, schau doch einfach bei einem der nächsten Bündnistreffen vorbei.

Die Bündnistreffen vor dem Spaziergang:

  • Donnerstag, 10. Juli
  • Donnerstag, 17. Juli
  • Donnerstag, 24. Juli

Jeweils ab 19 Uhr in den Räumen des Chaos Computer Club Cologne (C4), Heliosstr. 6a, Köln-Ehrenfeld.

 

Weitere Entdeckungstouren:

Schon am 19. Juli machen die Menschen von freiheitsfoo einen Wochenendausflug zum Standort des einheimischen Auslandsgeheimdienstes BND in Schöningen (Niedersachsen): https://freiheitsfoo.de/2014/07/09/19-7-2014-ausflug-zum-bnd-standort-schoeningen/

Am 26. Juli führt der NSA-Spion-Schutzbund interessierte Besucher zum prominenten Spiongehege in Griesheim bei Darmstadt (Hessen): https://www.demokratie-statt-ueberwachung.de/termine/26-juli-2014-einjaehriges-jubilaeum-des-nsa-spion-schutzbund

Mindestens genauso bekannt ist das BND-Gehege in Bad Aibling (Bayern). Auch hier wird am 26. Juli eine kostenlose Führung angeboten: http://demonstrare.de/termine/demonstration-nsa-abhoeraffaere-bad-aibling/

 

Die Großdemo "Freiheit statt Angst" zieht jedes Jahr tausende engagierte Menschen aus ganz Deutschland und Europa nach Berlin. Sie gehört weltweit zu den größten Demonstrationen gegen Überwachung im digitalen Zeitalter.

#StopWatchingUs Köln ist Bündnispartner der Freiheit statt Angst und bereitet eine Bustour vor, die Demoteilnehmer am 30. August nach Berlin und am selben Abend wieder zurück nach Köln bringt. Die Eigenbeteiligung wird voraussichtlich 26€ p.P. betragen.

Sei dabei! Steh auf und komm mit zur Freiheit statt Angst 2014! Am 30. August um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

 

Stoppt den Überwachungswahn!

Die grenzenlose Überwachung ist Realität. Die Snowden-Enthüllungen belegen: Geheimdienste und Unternehmen treten unsere Rechte mit Füßen und sind dabei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Sie dringen in die letzten und intimsten Winkel unserer Privatsphäre vor. Mit Verlaub, es reicht!

Wer überwacht wird, ist nicht frei!

Neue Überwachungsgesetze und Kontrolltechnologien zerstören unsere Freiheit und Selbstbestimmung. Demokratie lebt durch angstfreie Meinungsäußerung und überwachungsfreie Rückzugsräume. Diese zu verteidigen liegt in der Verantwortung von uns allen!

Aufstehen statt Aussitzen!

Derweil übt sich unsere Bundesregierung in stoischer Untätigkeit. Sie ist im Begriff unsere Grundrechte aufzugeben, aber so leicht lassen wir Merkel und Co. mit ihrer Strategie des Aussitzens nicht davon kommen. Deshalb stehen wir gemeinsam auf, um die grenzenlose Überwachung endlich zu beenden!

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir wollen Solidarität statt Misstrauen. Wir wollen freie Gedanken statt Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und Resignation. Wir brauchen Freiheit statt Angst. Wir brauchen Euch!

Am 30. August 2014 um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

freiheitstattangst.de

 

Von Köln zur Freiheit statt Angst

Wir von #StopWatchingUs Köln sind zur Zeit dabei, eine Busfahrt von Köln nach Berlin zu organisieren. Bei Interesse an einem Platz im Bus melde Dich doch bitte per E-Mail an .

 

Am 26. Juli werden im Rahmen eines bundesweiten #StopWatchingUs Aktionstages und des #IDP14 in vielen deutschen Städten Demonstrationen und Protestaktionen gegen Überwachung stattfinden.

#StopWatchingUs Köln ruft zur Demonstration "Asyl für Snowden" auf. Weitere Informationen werden demnächst bekannt gegeben.

Update: Wir haben uns kurzfristig dazu entschieden, eine andere Aktion zu planen: Einen Spaziergang zum Bundesamt für Verfassungsschutz.

 

 

Am Sonntag dem 08. Juni 1949, vor 65 Jahren, erschien George Orwells Roman "1984". Was einem noch vor wenigen Jahren als Fiktion vorkam, hat im Jahre Eins nach Snowden erneut eine beklemmende Aktualität.

Wir bitten Euch, mit uns am Sonntag die Gelegenheit zu nutzen und anhand dieses Jahrestages auf das Thema anlassloser Massenüberwachung und ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft aufmerksam zu machen: Nehmt den Roman aus dem Regal und tragt ihn den ganzen Tag offen mit Euch herum, schenkt jemandem eine Ausgabe, lanciert das Thema beim Treffen mit der Familie, stellt Euch ins Freibad, an die Bushaltestelle oder auf eine Apfelsinenkiste und lest laut daraus hervor, schreibt mit Straßenkreide Zitate aus dem Buch auf die Straße, diskutiert mit Fremden über Orwells Visionen oder denkt Euch irgend etwas Anderes zum Thema aus. Macht ein Foto von Eurer Aktion und schickt es uns und/oder twittert Eure Aktion unter dem Hashtag #1984!

Wir wollen doch nicht eines Tages behaupten müssen, wir hätten von nichts gewusst.


Allen, denen "1984" zu "1949" ist, sei z.B. die Lektüre von Glenn Greenwalds neuem Buch Die globale Überwachung und/oder Der NSA Komplex von Marcel Rosenbach und Holger Stark angeraten.  Etwas älter, aber noch immer interessant ist das von netzpolitik.org zusammengestellte Überwachtes Netz - zum Jahrestag der Snowden-Enthüllungen sogar kostenlos als PDF oder eBook!

Es war so windig, dass wir uns am liebsten selbst unter die Decke gelegt hätten, aber das von uns auf der Domplatte aufgestellte Bett war nicht für uns, sondern für Edward Snowden reserviert: Im Rahmen der Campact-Aktion "Ein Bett für Snowden" haben am heutigen Donnerstag, dem Jahrestag der ersten Enthüllungen des Whistleblowers, mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger die Bundesregierung aufgefordert, Edward Snowden Schutz und Asyl in Deutschland zu gewähren. Der Whistleblower Snowden enthüllte, dass die Grundrechte jedes Bürgers und jeder Bürgerin der BRD durch den Geheimdienst der USA verletzt werden. An der Domplatte wurden Türschilder verteilt und ein Bett aufgestellt. So wurde bildlich gezeigt, dass man selbst Willens sei, Mr. Snowden Zuflucht zu gewähren, würde er klingeln.

Snowdens Aufenthaltsrecht in Russland läuft Ende Juli ab, aber die deutsche Regierung weist Forderungen nach Schutz und Asyl für den Whistleblower weiterhin aus Gründen der Staatsraison zurück. In den Augen vieler Bundesbürger ist Snowden unschuldig. Stattdessen sollten, so viele Passanten, die angeklagt werden, deren Machenschaften Snowden offengelegt hat.

Das Aktionsbündnis #StopWatchingUs Köln fordert von der Politik weiterhin ein engagiertes Vorgehen gegen die noch immer andauernden, anlasslosen Massenüberwachungspraktiken sowie ein deutliches Bekenntnis zur Durchsetzung unserer Grund- und Bürgerrechte.

Presseecho

Kölner Stadtanzeiger

Report K

Kölnische Rundschau

RTL West