Willkommen

Wir sind eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich im Zuge der Enthüllungen von Edward Snowden im Sommer 2013 zusammengetan haben. Mit unseren Aktionen möchten wir die breite Masse der Bevölkerung für die Gefahren ausufernder Überwachung sensibilisieren und uns für den Erhalt der Freiheitsrechte einsetzen. Mehr über uns.

 

Das zweite große Vorbereitungstreffen für die Kölner "Freiheit statt Angst"-Demo findet am Donnerstag, den 2. Juli, um 19:30 Uhr in den Räumen des Chaos Computer Club Cologne (C4), in der Heliosstr. 6a, Köln-Ehrenfeld, statt.

Dieses Jahr wird unter dem Motto "Freiheit statt Angst" (#FsA15) in mehr als 30 Städten gegen Überwachung demonstriert. Die Kölner Demo haben wir für den 29. August auf dem Neumarkt angemeldet. Nach dem ersten Treffen am 18. Juni geht es nun am 2. Juli mit den Vorbereitungen weiter.

Du bist herzlich eingeladen, dazu zu kommen und mitzumachen. Unabhängig davon, ob du eine Organisation vertrittst, erfahrene/r Aktivist/in bist oder dich zum ersten mal politisch engagieren willst; ob du schon beim ersten Treffen dabei warst oder neu einsteigen möchtest.

Alle Infos zur #FsA15 Köln findest du unter cologne.stopwatchingus.info/fsa15

Symbolbild#StopWatchingUs Köln ruft Euch auf: Stellt Euch mit uns gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung! Kontaktiert noch heute, Donnerstag und Freitag Mitglieder des SPD-Parteikonvents und fordert sie auf, gegen die Vorratsdatenspeicherung zu stimmen.

Schreibt den Genossinnen und Genossen eine E-Mail! Ruft direkt bei ihnen an!

Wir sind optimistisch: Wenn wir die Mehrheit der Mitglieder überzeugen, kann die Vorratsdatenspeicherung noch verhindert werden. #StopWatchingUs Köln hat den uns bekannten nordrhein-westfälischen Mitgliedern des SPD-Parteikonvents einen Brief geschrieben, den Ihr gerne als Grundlage für Eure Mail oder Euren Anruf nutzen könnt.

Hier findet Ihr die aktuelle Kontaktliste der uns bekannten Mitglieder

  1. Eiskirch, Thomas, MdL
    KontaktinformationenInternetseiteTwitterFacebook (.onion)
  2. Hammelrath, Gabriele, MdL
    Kontaktinformationen | InternetseiteFacebook (.onion)
  3. Lüders, Nadja, MdL
    KontaktinformationenInternetseiteFacebook (.onion)
  4. Ott, Jochen, MdL
    Kontaktinformationen | Internetseite
  5. Kammerevert, Petra, MdEP
    Kontaktinformationen 1Kontaktinformationen 2 | InternetseiteFacebook (.onion)

Solltet Ihr noch weitere Mitglieder (und ihre Kontaktdaten) kennen, meldet Euch bitte kurzfristig bei uns, sodass wir die Liste ergänzen können.

Unser Brief an die Mitglieder des SPD-Parteikonvents (hier als PDF):

Stimmen Sie gegen die Vorratsdatenspeicherung!

Sehr geehrte Genossin/ geehrter Genosse,

bitte stimmen Sie am Samstag auf dem SPD-Parteikonvent gegen die Wiedereinführung der anlasslosen, grund- rechtswidrigen Vorratsdatenspeicherung! Wir, engagierte Menschen, die sich unter dem Namen #StopWatchingUs Köln gegen eine anlasslose Massenüberwachung einsetzen, fordern Sie auf: Erteilen Sie der Vorratsdatenspeiche- rung eine Abfuhr! Hier sind nur zehn Argumente, die gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung sprechen:

    • Die Vorratsdatenspeicherung ist flächendeckend und massenhaft: De facto wäre jede/r Bürger/in Deutsch- lands von der Totalüberwachung sämtlicher Kommunikation betroffen. Die Herausnahme der E-Mail- Kommunikation ist aufgrund der Zunahme alternativer Programme wie WhatsApp belanglos und basiert auf keiner sachlichen Grundlage.
    • Die Vorratsdaten werden ohne Anfangsverdacht anlasslos gespeichert. Das verstößt gegen rechtsstaatliche Prinzipien wie der Unschuldsvermutung
    • Die Metadaten der Vorratsdatenspeicherung sind höchst sensibel, da sie einfacher als Inhaltsdaten automa- tisch ausgewertet und präzise Bewegungsprofile erstellt werden können.
    • Keine der zu der Vorratsdatenspeicherung durchgeführten wissenschaftlichen Arbeiten konnte die Notwen- digkeit der Maßnahme herausarbeiten.
    • Berufliche Geheimnisträger werden nicht ausreichend geschützt. Journalisten, Seelsorger oder Anwälte kön- nen damit nicht für die notwendige Verschwiegenheit sorgen.
    • Die Vorratsdatenspeicherung würde die Wirtschaft Millionen kosten. So rechnet der eco-Verband mit Auf- wendungen in Höhe von 600 Millionen Euro, die auf insgesamt rund 2500 Betriebe zukommen würden.
    • Die Datensicherheit der zu speichernden Vorratsdaten kann nicht garantiert werden. Gleichzeitig wecken solche Datensammlungen Begehrlichkeiten, z.B. bei ausländischen Geheimdiensten.
    • Das Gesetz wäre verfassungsrechtlich nicht haltbar: Der Gesetzentwurf löst die Kritik an der anlasslosen Überwachung der gesamten Bevölkerung nicht. Die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Gesamtbe- trachtung aller staatlichen Datensammlungen ("Überwachungsgesamtrechnung") fehlt.
    • Der vorliegende Gesetzentwurf verstößt in mehreren Punkten gegen das EuGH-Urteil zur Vorratsdatenspei- cherung. Erst in dieser Woche hat das höchste Gerichte in Belgien das eigene Gesetz zur Vorratsdatenspei- cherung beerdigt.
    • Und letztlich: Bei der ersten Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung in 2010 beteiligten sich mehr als 30.000 Menschen. 120 Gliederungen und fast alle Landesverbände der SPD haben sich inzwischen gegen die erneute Einführung der Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen.

Wir fordern Sie auf: Nehmen Sie uns Bürger, Ihre Genossinnen und Genossen und unsere Freiheitsrechte ernst. Stimmen Sie gegen die Vorratsdatenspeicherung! Stellen Sie sich gegen anlasslose Massenüberwachung!

Köln, den 17. Juni 2015

In diesem Jahr werden unter dem Motto "Freiheit statt Angst" (#FsA15) in mehr als 30 Städten Demonstrationen gegen Überwachung geplant. Für den 29. August haben wir bereits eine Demo auf dem Neumarkt angemeldet. #StopWatchingUs Köln möchte euch hiermit herzlich einladen, am ersten Bündnistreffen zur Vorbereitung dieser "Freiheit statt Angst" in Köln teilzunehmen.

Das Treffen wird am Donnerstag, den 18. Juni, um 19:30 Uhr in den Räumen des Chaos Computer Club Cologne (C4), in der Heliosstr. 6a, Köln-Ehrenfeld, stattfinden.

Wir freuen uns über jeden Menschen, der sich an der Vorbereitung der Demo beteiligen möchte und würden uns insbesondere freuen, wenn möglichst viele Organisationen auf diesem Bündnistreffen mit mindestens einer Person vertreten wären.

Hier der Aufruf zu den #FsA15-Demonstrationen, wie er auf der Seite freiheitstattangst.de zu finden ist:

Stoppt den Überwachungswahn!

Vorratsdatenspeicherung und BND-Skandal zeigen: Unsere Bundesregierung liefert uns einem Zustand permanenter Kontrolle aus. Damit muss Schluss sein! Doch anstatt zu handeln, werden wir für dumm verkauft. Von Aufklärungswille kann da ganz und gar nicht die Rede sein. Wir haben genug vom Sicherheits-Theaterdonner, der den Abbau unserer Grundrechte begründen soll. Denn nichts kann unsere Freiheit und Sicherheit so gut schützen, wie eben diese Grundrechte. Dafür sind sie nämlich da.

Wer überwacht wird, ist niemals frei!

Neue Überwachungsgesetze und Kontrolltechnologien zerstören unsere Freiheit und Selbstbestimmung. Demokratie lebt durch angstfreie Meinungsäußerung und überwachungsfreie Rückzugsräume. Diese zu verteidigen liegt in der Verantwortung von uns allen!

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir wollen Solidarität statt Misstrauen. Wir wollen freie Gedanken statt Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und Resignation. Wir wollen Freiheit statt Angst im ganzen Land.

Snowden Soli-Party am 6. Juni im C4

Am 6. Juni 2013 veröffentlichte der Guardian den ersten, auf Dokumenten Edward Snowdens basierenden Artikel. Dieser Tag markiert den Beginn einer längst überfälligen, öffentlichen Debatte über den massiven Missbrauch moderner Informationstechnologie durch staatliche Geheimdienste.

Am Samstag, den 6. Juni 2015, laden euch der Chaos Computer Club Cologne und #StopWatchingUs Köln zu einer kleinen "Snowden Solidaritäts-Party" ein. Dabei wollen wir nicht nur ein Glas auf den Sysadmin Snowden heben, sondern auch auf die ersten zwei Jahre der "Post-Snowden-Ära". Wir feiern mit euch zwei Jahre kritischer Medienberichterstattung, öffentlicher Diskurse und zivilgesellschaftlicher Proteste.

Die Party findet am 6. Juni 2015 in den Räumen des Chaos Computer Club Cologne statt. Beginn ist um 21:00 Uhr.

Die Initiative gegen Totalüberwachung e.V. lädt ein zu einem Workshop "Ausspähung von Berufsgeheimnisträgern in Zeiten digitaler Überwachung"

Mittwoch, 10.06.2015, 17.30 Uhr
Kuppelsaal Neptunbad, Neptunplatz 1, 50823 Köln
Referent: Jürgen Fricke

Alle beteiligen sich Tag für Tag am allgemeinen Datenstriptease, ob über das Internet, „sichere“ Computernetzwerke, billige Clouds oder günstige weltweit verfügbare Bildtelefonie. Oftmals entstehen unabsichtlich erzeugte Datenspuren im Netz. Wer wertet das aus und wie können wir uns dagegen schützen?

  1. Impulsvortrag:
    a. Bewusstsein schaffen, welche Schwachstellen in Computernetzwerken existieren
    b. Darstellung des Netzwerkdatenverkehrs
    c. Methoden, IP-Telefone sowie deren Vermittlungs- und Übertragungsprotokolle (SIP/VoIP) anzugreifen
    d. Möglichkeiten omnipotenter Angreifer des Untergrabens der Vertraulichkeit von Kommunikationskanälen und –systemen
    - Dazu werden Foliensätze der „Snowden-Leaks“ verwendet
    - Wie schwächen GCHQ/NSA unsere Kommunikationsnetzwerke?
  2. Konkrete Angriffe Dritter („Laborsituation“)
    a. Keylogger, „man in the middle“-Angriffe, ARP spoofing etc.
    b. Abstrahlung eines Handys
    c. Wie PDF-Dokumente gezielt verfälscht werden
    d. Online-Zeitungen exklusiv, hier konkret: Artikel einer Online-Zeitung in Echtzeit mit Hilfe eines Web-Proxy frisieren

Politik und IT-Wirtschaft schützen den Bürger nicht vor Ausspähung und Datenmissbrauch. So muss jeder Einzelne, insbesondere Berufsgeheimnisträger, für seinen Datenschutz z.B. durch Datensparsamkeit und Verschlüsselung selbst sorgen. Dazu wollen wir Ihnen mit dieser Veranstaltung Informationen vermitteln und konkrete Hilfestellungen an die Hand geben.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Voranmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Weitere Informationen finden Sie unter www.gegen-totalueberwachung.de.