Willkommen

Wir sind eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich im Zuge der Enthüllungen von Edward Snowden im Sommer 2013 zusammengetan haben. Mit unseren Aktionen möchten wir die breite Masse der Bevölkerung für die Gefahren ausufernder Überwachung sensibilisieren und uns für den Erhalt der Freiheitsrechte einsetzen. Mehr über uns.

 

Eine der ersten Aktionen von #StopWatchingUs Köln im August 2013

Vorratsdatenspeicherung, Landesverrat, Quantencomputer und wir streiten uns darum, wie es weitergehen soll. War 2015 ein Jahr der Wiederholungen? Im dritten Jahr der globalen Überwachungs- und Spionageaffäre scheint die Welt zur Routine zurückzukehren. Wir leben jetzt in einer "Post-Snowden-Ära" – aber was heißt das? Mittels weniger ausgewählter Ereignisse des vergangenen Jahres will ich eine Brücke zu denkbaren Themen in 2016 bauen. Als Beispiele aus Politik, Gesellschaft, Technik und unseren Aktionen als #StopWatchingUs Köln sollen sie eine gemeinsame Diskussion anstoßen. Ein kurzer Blick zurück kann uns so vielleicht bei der Fokussierung auf weiterhin wichtige Themen helfen: Was wird uns bewegen und was wollen wir bewegen?

Vortrag und Diskussion am Donnerstag, den 28.01.2016 um 19:30 Uhr im C4, Heliosstr. 6a, Köln-Ehrenfeld.

Vom 28. bis 29. November findet das erste Arbeitstreffen der Kampagne »Verfolgungsprofile« in Köln statt

Thematisch stehen Persönlichkeits- und Bewegungsprofile im Zentrum der Kampagne. Wir, das Bündnis Privatsphäre Leipzig, #wastun gegen Überwachung (Berlin) und #StopWatchingUs Köln, möchten aber nicht nur einen Beitrag zur Aufklärung über die Gefahren von Profilbildung leisten. Wir haben uns auch das Ziel gesetzt, die Vernetzung innerhalb der Datenschutz-Bewegung nachhaltig zu stärken. Die Förderung der Kampagne »Verfolgungsprofile« durch die Stiftung Bridge gibt uns die Möglichkeit, die individuellen Interessen und Sichtweisen einer Vielzahl von Aktivistinnen und Aktivisten einzubeziehen und gemeinsam mit Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet Projekte in diesem Rahmen zu realisieren.

Zwei Tage lang möchten wir gemeinsam Aktionen entwickeln, Texte entwerfen, Pläne schmieden, uns dabei besser kennenlernen, Vertrauen zueinander aufbauen. Gemeinsames zielgerichtetes Arbeiten soll der Kern des Treffens sein.

Wenn du Lust hast, mit uns zusammen diese Herausforderung anzunehmen, dann würden wir uns über deine Teilnahme freuen!

Wer? Alle, die aktiv und zielgerichtet mit anderen Menschen Ideen entwickeln und gemeinsam an Projekten im Rahmen der Kampagne »Verfolgungsprofile« mitwirken möchten.

Wann? Von Samstag, den 28.11.2015, 10 Uhr (gemeinsames Frühstück) bis Sonntag, den 29.11.2015, 15 Uhr. (Anreise und Abendprogramm gerne auch schon ab Freitagabend.)

Wo? Bürgerzentrum »Alte Feuerwache«, Melchiorstraße 3, 50670 Köln.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber mit einer kurzen Benachrichtigung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erleichterst du uns die Planung des Treffens. Der Samstag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück.

Die Internetseite der Kampagne »Verfolgungsprofile« findest du unter verfolgungsprofile.de

Schon morgen soll die Vorratsdatenspeicherung im Bundestag beschlossen werden. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und andere Bürgerrechtsorganisationen rufen daher kurzfristig zu einer Mahnwache vor dem Reichstag auf:

Obwohl die Vorratsdatenspeicherung über alle gesellschaftlichen Lager hinweg abgelehnt wird, will die Große Koalition das Vorhaben am Freitag Morgen im Eilverfahren durch den Bundestag drücken und damit den nächsten großen Schritt in Richtung Überwachungsstaat tun.

Dagegen wollen wir unmittelbar vor der entscheidenden Abstimmung im Parlament gemeinsam mit campact, Digitale Gesellschaft, digitalcourage und weiteren Unterstützern lautstark, kreativ und kraftvoll protestieren. Kommt zahlreich und setzt zusammen mit uns ein deutliches Zeichen gegen die anlasslose Protokollierung unserer elektronischen Kommunikation! Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

Wann: Freitag, 16. Oktober 2015, 8.00 Uhr
Wo: Platz vor dem Eingang zum Reichstag

Einer der auf der Demo am 29. August per Ballonpost verschickten Briefe wurde im Sauerland aufgefunden und freundlicherweise zurückgeschickt. Vielen Dank dafür!

Bei herrlichem Wetter trafen sich gestern ca. 200 Leute auf dem Neumarkt, um ein Zeichen gegen die flächendeckende, anlasslose Überwachung jeglicher Kommunikation durch die Geheim- u. Nachrichtendienste zu setzen.

Mehrere Initiativen und Organisationen hatten am Rande des Neumarktes Infostände aufgebaut, auf denen sie Infomaterial, Plakate, Aufkleber, T-Shirts, Bücher und Ballons anboten und für Fragen und Diskussionen zur Verfügung standen. Eine große Bühne, ausgestattet mit viel Technik, bot Gelegenheit für die VertreterInnen der Bündnisorganisationen, Redebeiträge zur Thematik Überwachung zu halten; befreundete Künstler trugen eigene Songs und Gedichte vor, die ihre Sicht auf die ständige und lückenlose Überwachung und deren Speicherung durch die Nachrichtendienste zum Gegenstand hatten.

Ein Demozug ging dann die Route Neumarkt, Breite Straße, St.-Apern-Straße, zur SPD-Parteizentrale, vor der es eine Kundgebung gegen die Vorratsdatenspeicherung gab, weiter bis zum Friesenplatz, über die Ringe, Rudolfplatz, Mittelstraße, zurück zum Neumarkt. Das Ende der Demonstration lud mit Livemusik dazu ein, sich weiter zu vernetzen und Kontakte zu knüpfen, um zukünftig auch weitere Aktionen dieser Art planen und durchführen zu können.