Willkommen

Wir sind eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich im Zuge der Enthüllungen von Edward Snowden im Sommer 2013 zusammengetan haben. Mit unseren Aktionen möchten wir die breite Masse der Bevölkerung für die Gefahren ausufernder Überwachung sensibilisieren und uns für den Erhalt der Freiheitsrechte einsetzen. Mehr über uns.

 

Bevor wir am Samstag nach Berlin zu Freiheit statt Angst fahren, möchten wir Euch zu einem gemeinsamen Basteltermin einladen.

Am Donnerstag, den 28.08. wollen wir zusammen Schilder, Banner und anderes Demomaterial basteln. Ob Ihr mit nach Berlin fahrt oder nicht: Wir freuen uns über jede helfende Hand. Ebenso über Farben, Pinsel, Bettlaken, Bretter oder andere Rohmaterialien, die Ihr noch zu Hause rumliegen habt.

Los geht es ab 19 Uhr im Chaos Computer Club Cologne (C4), Heliosstr. 6a, Köln Ehrenfeld.

 

Die Freiheit statt Angst 2014 rückt immer näher. Es wird die wohl größte und bedeutendste Demonstration des Jahres gegen Überwachung und für den Erhalt unserer Freiheit im digitalen Zeitalter. Das Motto in diesem Jahr lautet "Aufstehen statt Aussitzen!" und ist nicht allein an die Politiker in Berlin gerichtet, sondern auch an Dich und deine Freunde! Wenn ihr Veränderung wollt, dann mach euch auf den Weg nach Berlin und fordert sie ein!

Der Bus von Köln ist beinahe ausgebucht. Wer noch einen Platz haben möchte, sollte sich jetzt schnell anmelden.

Auch von Düsseldorf und Bielefeld fahren preiswert Busse zur Demo nach Berlin. Infos dazu unter www.piratenfraktion-nrw.de/2014/07/fahr-mit-zur-freiheit-statt-angst-in-berlin/

Außerdem gibt es da noch die FsA-Mitfahrzentrale, in der ihr euch zur gemeinsamen Anreise mit dem Auto oder Zug verabreden könnt.

 

Falls du nicht nach Berlin kannst

Auch wenn du es nicht nach Berlin schaffst, kannst du helfen:

  • Mach Werbung und überzeuge andere zur Demo zu gehen. Ob online mit Bannern und Grafiken für Webseiten und soziale Netzwerke, oder offline mit Flyern und Plakaten. Letzteres kannst du kostenlos in der Kölner Verteilstation abholen:
    Chaos Computer Club Cologne (C4)
    Heliosstr. 6a
    Köln-Ehrenfeld
    Abends ist meistens jemand vor Ort. Wenn du sichergehen willst, klingel vorher kurz durch: 0221-4924119
  • Hilf uns beim Basteln von Demoschildern und Bannern. Komm dazu einfach am Donnerstag, den 28.08. ab 19 Uhr ins C4 (Adresse siehe oben). Du kannst auch gerne Materialien mitbringen.
  • Unterstütze die Demo mit einer Spende: freiheitstattangst.de/spenden/

 

Ein Aufruf der Organisatoren der "Freiheit statt Angst 2014" (https://freiheitstattangst.de/2014/08/zeit-fuer-freiheit-tu-was-gegen-ueberwachung/)

Du fragst dich, was man gegen die zunehmende Überwachung tun kann? Wir haben da was für dich. Nimm dir #ZeitfürFreiheit!

"Aufstehen statt Aussitzen" ist das Motto der diesjährigen Demo „Freiheit statt Angst“ (FsA). Diese Botschaft ist nicht nur an die Bundesregierung gerichtet. Gemeint sind alle Menschen, die erkannt haben, welche Gefahren von der Totalüberwachung ausgehen, und sich dennoch bisher nicht spürbar dagegen empören.

Ja, genau: Du bist gemeint!

Wir dürfen von unserer Regierung nicht erwarten, was wir selbst nicht zu bringen bereit sind. Deshalb müssen wir zu erst bei uns anfangen, und uns für unsere Freiheit (vom Sofa) erheben. Über die Jahre konnte das Orgateam bei der Organisation der FsA-Demos eine gewisse Routine entwickeln. Doch wir sind keine Demodienstleister und können nicht alles alleine stemmen. Der Widerstand muss aus der Mitte der Gesellschaft kommen! Das gilt auch für die Mobilisierung: Ohne euch geht’s schlicht und ergreifend nicht.

Wir brauchen eure Zeit und euren Einsatz!

Ein Tweet ist nett, aber noch lange nicht genug! Wir brauchen Menschen, die mit Plakaten und Flyern durch die Städte ziehen, die Busfahrten organisieren und andere Menschen ermuntern und motivieren, am 30. August 2014 in Berlin mit zur Demo zu kommen.

Investiere deshalb bitte auch du #ZeitfürFreiheit! Unterstütze uns bei der Demoorga und Mobilisation. Suche dir aus der folgenden Liste am besten gleich mehrere Punkte aus, setze sie um und erzähle anderen davon:

  • Hänge vierzig A3-Plakate in Läden in deiner Stadt aus, z.B. in Cafés, Bäckereien, …. Unserer Erfahrung nach sind viele Läden sehr aufgeschlossen - frag doch einfach mal nach! Bei der Gelegenheit kannst du dort auch gleich ein paar Flyer hinterlassen. Plakate und Flyer kannst du im Shop von Digitalcourage kostenfrei bestellen (0,01€/Stück) [oder im Chaos Computer Club Cologne (C4) abholen: Heliosstr. 6a, 50825 Köln (Ehrenfeld). Abends ist meistens jemand da. Am besten durchrufen, ob jemand da ist: 0221-4924119].
  • Verteile 400 Flyer und Aufkleber (oder mehr) in der Öffentlichkeit. Besonders geeignet ist dafür der ÖPNV. Dort sind die Menschen gelangweilt und können nicht weglaufen. In Zweiergruppen geht das am besten. 400 Flyer sind erfahrungsgemäß binnen ein bis zwei Stunden verteilt.
  • Verabrede dich mit Freunden zum Plakatieren und bringe zwanzig A1-Plakate in der Öffentlichkeit an. [Wer unbefugt plakatiert handelt ordnungswidrig, Anm. d. Red.] Plakate und Flyer kannst du im Shop von Digitalcourage (fast) kostenfrei bestellen (0,01€/Stück).
  • Melde dich beim Orgabündnis als HelferIn für den 30.8. - es werden vor Ort immer Leute gebraucht, die z.B. als OrdnerInnen mithelfen.
  • Schreibe einen Blogartikel, warum Überwachung gefährlich ist und weise darin auf die FsA hin! Du kannst z.B. auf freiheitstattangst.de verlinken.
  • Mach deine Hand voll: Überzeuge vier Personen, mit dir zur Demo zu gehen [zum Beispiel mit dem Bus, Anm. d. Red.], die das nicht ohnehin schon vor hatten. (Solltest du selbst am 30.08. verhindert sein, kannst du das kompensieren, indem du fünf Personen überzeugst ;)
  • Verabrede dich mit Freunden (die die FsA nicht kennen oder noch nicht sicher sind, ob sie hingehen w/sollen), zum Transparente-Malen. Während der kreativen Arbeit hast du viel Zeit, sie zu überzeugen, mitzukommen. Bestimmt wollen sie ihre Arbeit auch in Aktion sehen.
  • Organisiere eine Busfahrt aus einer größeren Stadt in deiner Nähe zur Demo. Trage diesen Bus unbedingt (!!) im Wiki des AKV ein, damit ihn auch andere finden.
  • Hast du prominente Freundinnen oder Freunde? Erzähle ihnen von der Demo und überzeuge sie, ebenfalls dorthin zu kommen und zudem dazu aufzurufen.
  • Spende für die Demo.

Ganz wichtig: Teile deinem Umfeld (auf Twitter und Co, in Foren oder auf Mailinglisten) mit, dass du dir #ZeitfürFreiheit genommen hast, um die FSA14 zu unterstützen, und fordere sie auf, es dir gleich zu tun.

Beispieltweet:

Ich habe mir #ZeitfürFreiheit genommen und die #FsA14 unterstützt. Jetzt seid ihr dran: https://freiheitstattangst.de/2014/08/zeit-fuer-freiheit-tu-was-gegen-ueberwachung/

 

Logo der Aktion: Du bist die Datenflut

#wastun?, fragte sich eine Gruppe von Leuten. Man muss doch #wastun gegen die anhaltende Überwachung unserer Gesellschaft, #wastun gegen die Untätigkeit der Bundesregierung. Die Aktion "Du bist die Datenflut" wurde ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen die Initiatoren von #wastun die abstrakte Überwachung fassbar machen, indem wir alle (Du, wir, sie) aufgefordert werden, einen Datenträger per Post an das Kanzleramt zu schicken:

Jeder Brief symbolisiert einen kleinen Teil der Daten, die über uns gesammelt werden. Damit zeigen wir, dass wir die umfassende Überwachung unseres Lebens nicht länger hinnehmen. Es ist an der Zeit, Widerstand zu leisten: Zusammen fluten wir das Kanzleramt mit Daten!

Eine CD-Rom ist fassbar, und kann nicht so einfach weggeklickt werden wie eine E-Mail. Ist stofflich und nicht so abstrakt wie der Begriff "Metadaten". Wir möchten die Aktion unterstützen und laden Euch herzlich dazu ein, Eure alten Disketten und CD-Roms symbolisch an das Kanzleramt zu schicken. Gerne auch mit Katzenbildern beladen, sagen die Leute von #wastun.

 

Kleiner Hinweis unter Datenschützern: Verwendet bei dieser Aktion besser keine Datenträger, die zu irgendeiner Zeit einmal sensible oder personenbezogene Daten enthalten haben. Auch gelöscht geglaubte Daten können unter Umständen wiederhergestellt werden. - Immerhin soll die Aktion ja vornehmlich symbolischer Natur sein, oder?

 

Gut 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger sind am gestrigen Samstag der Einladung von #StopWatchingUs Köln zu einem Erkundungsspaziergang zum Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln Chorweiler gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Außenbereich des Inlandsgeheimdienstes inspiziert und sich in ungezwungener Atmosphäre über die von ihm ausgehenden Gefahren für Freiheit und Demokratie unterhalten.

 

Fotos: © @Netzblockierer, CC BY-NC-SA 3.0 (Nachbearbeitet von #StopWatchingUs Köln)